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Pilot werden - Fliegen lernen


Fliegen ist gewiss nichts für Snobs oder Leute, die meinen, fürs Fliegen braucht man nur das entsprechende Geld. Zugegeben, billig ist die Pilotenlizenz nicht, aber welches Hobby ist das schon?


Zu schwierig für Sie?


Versuchen Sie es doch.
Natürlich ist Fliegen zunächst eine ganz neue Erfahrung der dritten Dimension, mit der man sich intensiv auseinandersetzen muss. Sie lernen dabei aber auch die Welt, in der wir leben, von oben kennen. Das ist schon ein faszinierendes Gefühl. Mit der Freude am Fliegen wächst zwangsläufig das Interesse an der Theorie. Schließlich will man ja wissen, wie alles funktioniert. Dennoch: Ein Übermensch muss man nicht sein! Pilot werden kann jeder, der gesund ist, einen gesunden Ehrgeiz sowie die nötige Ausdauer besitzt und einige weitere, leicht erfüllbare Voraussetzungen mitbringt.


Wo sollten Sie Pilot werden?


Es gibt viele gute Flugschulen, aber bei uns in Bremen erwartet Sie schon etwas "Besonderes". Kommen Sie zu uns als Mitglied des "Bremer Verein für Luftfahrt e.V." ( BVL ). Der traditionsreiche "Bremer Verein für Luftfahrt" hat sein Domizil auf dem Verkehrsflughafen Bremen, den er 1921 selbst gegründet hat und auf dem er bis heute seinen Sitz mit eigener Flugzeughalle, Fliegerturm und Flugschule hat. Das ist einmalig in Deutschland und bietet Ihnen die Chance, bereits wärend Ihrer Ausbildung sich mit dem Betrieb internationaler Verkehrsflughäfen vertraut zu machen. Wenn Sie dann später - als fertiger Pilot - selbst auf große Flughäfen oder ins Ausland fliegen, machen solche Flughäfen sicherlich keine Angst mehr. Auch wenn Sie sich fliegerisch weiterbilden wollen, ist der Standort an einem Verkehrsflughafen ideal, da Sie dann Einrichtungen wie Nachtflugbeleuchtung, Schlechtwetterlandesystem und Wetterwarte am Heimatplatz haben. So ist es kein Zufall, dass der BVL bundesweit zu den Clubs mit dem höchsten Anteil von Piloten mit Nacht- und Instrumentenflugberechtigung zählt.


Wer bildet Sie aus?


Erfahrene Fluglehrer des BVL, oft mit Berufspilotenlizenz und jnatürlich langjähriger Erfahrung. Diese Männer und eine Frau sorgen dafür, dass Sie qualifiziert Fliegen lernen und Berechtigungen erwerben, mit denen Sie später auf clubeigenen Maschinen ganz Europa überfliegen können. Bei der Ausbildung hat jeder Flugschüler für die Dauer der Ausbildung seinen eigenen festen Fluglehrer. Es gibt also keinen Massenbetrieb oder "Schulung nur am Wochenende" . Der Sitz am Flughafen gibt uns die Möglichkeit, das ganze Jahr hindurch und sieben Tage die Woche zu schulen. Jeder Flugschüler kann deshalb mit seinem Fluglehrer seine Flugstunden nach individuellen Terminwünschen vereinbaren.


  • Wir schulen auf einem internationalen Flughafen.
  • Sie haben erfahrene Fluglehrer.
  • Sie fliegen auf modernen gut ausgerüsteten und gut gewarteten Flugzeugen.
  • Sie sind sogleich Mitglied eines traditionsreichen Fliegerclubs und können von den Clubeinrichtungen und Erfahrungen anderer Mitglieder im Verein profitieren.
  • Sie brauchen sich nach Ihrer Ausbildung kein Flugzeug zu kaufen, sondern können zu Selbstkostenpreisen Clubmaschinen chartern.

Als Gegenleistung erwarten wir, dass Sie sich in das Vereinsleben integrieren und auch einmal Beiträge für den Verein leisten. Keine Angst, wir sind absolut keine Vereinsmeier - wollen aber auch kein reiner Charterclub sein. Deshalb haben wir unseren wunderschönen Fliegerturm, in dem man "Klönschnack" machen, aber auch Feste feiern und den Flugbetrieb am Verkehrsflughafen aus allernächster Nähe beobachten kann.


Wie läuft die Ausbildung ab?


Die Ausbildung umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil. Zusätzlich ist noch ein Funksprechzeugnis erforderlich, für das gesonderte Lehrgänge angeboten werden. Nach den luftrechtlichen Vorschriften sind für die theoretische Ausbildung mindestens 80 Stunden in folgenden Fächern gefordert:


  • Aerodynamik und Technik
  • Navigation
  • Meteorologie
  • Luftrecht und Flugsicherungsvorschriften
  • Verhalten in besonderen Fällen
  • Menschliches Leistungsvermögen

Die theoretische Ausbildung findet in unserem Schulungsraum am Flughafen in Abendkursen - meist in den Wintermonaten -statt. Für die praktische Ausbildung sind mindestens 45 Stunden erforderlich, in denen bereits 15 Stunden Alleinflugzeit enthalten sein müssen. Eine "nebenberufliche" Ausbildung dauert erfahrungsgemäß 1 Jahr. Wer mehr Zeit mitbringt, kann aber schon in wenigen Monaten fertig werden. Doch in jedem Falle gilt: Eine grundlegende Ausbildung benötigt ihre Zeit.


Was kostet die Ausbildung ?



Diese Frage lässt sich vorab nicht verbindlich beantworten, da die Kosten stark vom individuellen Stundenbedarf abhängen. Aus langjähriger Erfahrung lässt sich aber folgende Kalkulation aufmachen:

Theorielehrgang (Festpreis) 380,00 €
Lehrbücher/ Karten ca. 175,00 €
Ca. 45 Flugstunden ca.
6500,00 €
Ärztl. Tauglichkeitszeugnis ca.
100,00 €
Funksprechlehrgang ca.
200,00 €
Landegebühren ca.
700,00 €
Insgesamt ca.
8500,00 €
Diese Summe brauchen Sie natürlich nicht sofort "auf den Tisch legen " . Flugkosten und Landegebühren werden z.B. erst nach und nach im Verlauf der Ausbildung fällig.


Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um Pilot zu werden?



  • Mitgliedschaft im BVL
  • Ein ärztliches Fliegertauglichkeitszeugnis
  • Ausbildungsbeginn frühestens im 17. Lebensjahr
  • Auszug aus dem Verkehrsregister (KBA Flensburg)
  • Nachweiß über einen "Erste- Hilfe- Lehrgang"
  • Positive Bescheinigung der Zuverlässigkeitsüberprüfung


Wie werde ich Mitglied im BVL?


Aufnahmeantrag ausfüllen und bei Frau May im Büro abgeben oder einem anderen Ansprechpartner übergeben.

Die Mitgliedschaft im BVL kostet einmalig eine Aufnahmegebühr von € 500,00, die aber erst, wenn gewünscht, nach einer Schnupperzeit von 3 Monaten fällig wird, sowie einen Jahresbeitrag von insgesamt
395,00 €. Mit der BVL Mitgliedschaft sind Sie auch gleichzeitig Mitglied in unserem Dachverband DAeC (Deutscher Aeroclub e.V) www.daec.de.

Interessiert?

Wenn Sie genauere Informationen haben wollen oder bereits wild entschlossen sind, das Fliegen zu lernen, können Sie sich gerne an Frau May in der Geschäftsstelle des BVL oder an ein anderes Mitglied der Gruppenleitung Motorflug wenden.


































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